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Über G-Lenk.de

Laienverständliche Medizin seit 2001

Keine Ahnung vom Internet hatten im Jahr 2000 Dr. Rudolf Neubert, seinerzeit leitender Oberarzt und späterer Chefarzt der Abteilung für "Arthroskopie und Endoprothetik" am St- Josefshospital Krefeld Uerdingen, und sein Sohn Thomas Neubert, damals Student der Biochemie an der Freien Universität zu Berlin und aushilfsweise OP-Pfleger in der väterlichen Abteilung.

Ein Vortrag an der Volkshochschule Krefeld erforderte es, Bild- und Textmaterial über die medizinische Arbeit der Abteilung zu erstellen. Das positive Feedback der Vortragsbesucher ermunterte Dr. Neubert dazu, das Material im Internet zugänglich zu machen, da es um die Jahrtausendwende im Internet nur wenig Informationen zu medizinischen Themen gab und das Internet gerade erst auf dem besten Weg war, ein Massenmedium zu werden. Die technische Umsetzung übernahm Sohn Thomas, der sich aus der Notwendigkeit heraus, eine eigene Ferienwohnung in Berlin vermieten zu müssen, mit der Erstellung von Webseiten zu beschäftigen begann.

Nach heutigen Gesichtspunkten betrachtet, war der erste Versuch technisch, inhaltlich und optisch ein einziges Desaster. Das fiel aber damals nicht sonderlich auf, da das Masseninternet noch in den Kinderschuhen steckte und sich das Hauptbesucherklientel aus älteren Menschen mit verschlissenen Gelenken rekrutierte, die noch weniger Ahnung von dem Medium hatten als die Initiatoren selbst.

Aber selbstverständlich war nicht alles schlecht an arthro-uerdingen.de. Die beiden Macher landeten einen ungeahnten Überraschungserfolg. Tausende Besucher sahen sich monatlich die Webseiten an, druckten ganze Ordner des Materials aus und fluteten als Patienten die Abteilung, die hochprofitabel lief und regelmäßig Belegungszahlen von über 100% erreichte. Der überregionale Ruf durch die hervorragende Arbeit und die hohe Medienpräsenz: Diese Kombination war über viele Jahre unschlagbar.

Technisch hatten die hohen Zugriffszahlen zwei einfache Gründe. Erstens: Der Markt an medizinischen Informationen im Internet war sehr überschaubar und wenig umkämpft. Zweitens: Google als nahezu einzige etablierte Suchmaschine war jedermann bekannt und soziale Netzwerke gab es noch nicht. Thomas Neubert wendete nahezu als einer der Ersten Erkenntnisse der Suchmaschinenoptimierung, die er sich aus der Bewerbung der eigenen Ferienwohnung aneignete, auf den medizinischen Bereich an. Über 50 Nr. 1-Platzierungen bei Google zu wichtigen orthopädischen Einzelbegriffen wie "Arthrose", "Gonarthrose", "Coxarthrose", "Hüftprothese", "Kreuzbandplastik" oder Zweierkombinationen wie "Arthrose Knie", "Schmerzen Hüfte", "Hüft TEP" und viele mehr waren über Jahre wie zementiert und sorgten für einen Besucherrekord nach dem nächsten.

Der bisherige Höhepunkt der Entwicklung war im Jahr 2012 erreicht, als die Abteilung als "Orthopädie und Unfallchirurgie" von Dr. Peter Mann geleitet wurde (2007 - 2014). 38.000 Besucher und 270.000 Einzelseitenaufrufe pro Monat sind heutzutage - gemessen an den großen Infoportalen - nicht mehr viel. Wenn man jedoch bedenkt, dass diese Besucher gerade mal über nur 6 Zielseiten gewonnen wurden und einer Abteilung alleine zugute kamen, sind diese Zahlen enorm. Ein durchschnittliches Krankenhaus mit 08/15-Internetauftritt erzielt lediglich einen Bruchteil dieser monatlichen Besucherzahlen.

 

Gründe für den Neuanfang 2014

Gleich mehrere Ereignisse und Erfordernisse machten ohne konkrete Not einen Neustart von arthro-uerdingen.de im Frühjahr 2014 erforderlich.

1.) Von Beginn an war das Projekt werbefinanziert und eben nicht von den medizinischen Abteilungen oder dem Krankenhaus abhängig. Es war stets schwierig, den Balanceakt zwischen dem Betreiber (Thomas Neubert) auf der einen Seite und der medizinischen Abteilung (vertreten durch die Chefärzte) auf der anderen Seite deutlich zu machen. Für Ärzte gilt ein Werbeverbot, für den Bereitsteller medizinischer, redaktioneller Artikel jedoch nicht. Diese Schwierigkeit, die in der Tat über die ganzen Jahren niemals zu Problemen geführt hatte, sollte mit dem neuen Aufbau von g-lenk.de dauerhaft ausgeräumt werden.

2.) Die Krankenhauslandschaft ist in steter Bewegung. Seit der Ersterstellung von arthro-uerdingen.de hat allein das Krankenhaus in Uerdingen 3 oder 4 Trägerwechsel hinter sich. Jeder Wechsel ist stets mit einem Neuanstrich des Projekts sowie einer weltanschaulichen oder wirtschaftlichen Neuausrichtung verbunden gewesen. Außerdem werden die Webseiten von Krankenhäusern umfangreicher und technisch von Jahr zu Jahr perfekter, so dass insbesondere die Klinikleitungen den Betrieb von privat geführten Abteilungsseiten trotz des damit verbundenen Patientenzuwachses kritisch sehen. G-lenk.de soll künftig unabhängig sein von medizinischen Abteilungen, Praxen, Krankenhäusern oder deren Trägergesellschaften. Den einzigen Verknüpfungspunkt zwischen Theorie und Praxis sollen die medizinischen Autoren darstellen. Ohnehin zeigt die Erfahrung, dass Patienten bei planbaren oder bei Elektiveingriffen mitunter große Entfernungen zum Arzt des Vertrauens zurücklegen und ihnen das Krankenhaus dabei eigentlich egal ist.

3.) Der alte Domainname arthro-uerdingen.de war ungünstig gewählt. Zum einen enthielt er den unnötigen, regionalen Bezug zum Krankenhaus in Uerdingen, zum anderen war das Tätigkeitsfeld der Abteilung bereits damals weitaus facettenreicher, als dass man das Internetprojekt auf "Arthroskopien" hätte namentlich einschränken sollen. G-Lenk.de ist da nach allen Seiten offen und außerdem leicht zu merken. Kein Webmaster gibt gerne eine 14 Jahre alte, bestens etablierte Domain auf. Aber es muss leider sein.

4.) Das alte Projekt arthro-uerdingen.de lebte von gerade einmal 6 Themenseiten. Die großen medizinischen Portale habe heutzutage tausende Unterseiten und sind umfangreicher als jedes Lehrbuch. G-Lenk will sich irgendwo dazwischen platzieren. Mehr Inhalt als vorher, weit weniger als die Großen der Branche. Dafür mit Herz und Verstand und natürlich mit den bewährten Alleinstellungsmerkmalen wie der leicht- bzw. laienverständlichen Sprachwahl und dem reichhaltigen Bildangebot.

5.) Da g-lenk.de nicht mehr abhängig ist von Abteilungen, Praxen oder Kliniken können wir uns auch für andere medizinische Autoren öffnen. Selbstverständlich stehen die Inhalte und das Wirkungsspektrum des Hauptautors Dr. Peter Mann nach wie vor an erster Stelle. Autoren aus anderen Tätigkeitsfeldern haben jedoch künftig die Möglichkeit, durch eigene Artikel ihre Abteilungen zu bewerben.

 

 

Autor dieses Artikels
Thomas Neubert, Betreiber von G-Lenk.de

Thomas Neubert, Betreiber
Internetmarketing Berlin